Warschauer Königsschloss (Zamek Królewski w Warszawie) - ist ein barock-klassizistisches Königsschloss auf dem Schlossplatz (poln. Plac Zamkowy) in Warschau.
Ursprünglich war es eine Residenz der Herzöge von Masowien und seit dem 16. Jh. der Sitz von wichtigsten polnischen Behörden: des Königs und des Sejms (Abgeordnetenhaus und Senat). Im 19. Jh., nach der Niederschlagung des Novemberaufstandes, diente das Schloss als Sitz der russischen Behörden. Während des Ersten Weltkrieges befand sich dort die Residenz des Generalgouverneurs. Von 1920 bis zu 1922 amtierte hier der Staatschef. In den Jahren 1926-1939 diente es als Residenz des Präsidenten der Republik Polen. In 1939 wurde das Schloss durch die Deutschen gebrannt und geraubt und in 1944 fast vollkommen vernichtet worden. Nach 1971 wurde es aber wiederaufgebaut und rekonstruiert. Das Schloss ist heute ein Denkmall der Kultur und Geschichte Polens und hat museale sowie repräsentative Bestimmung. Das Objekt ist im Staatlichen Museenregister eingetragen.
In seiner langen Geschichte wurde das Königschloss mehrmals durch schwedische, brandenburgische, deutsche und russische Truppen geraubt und vernichtet.
Im Jahre 1980 wurde es samt der Altstadt in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen.
Fot. Darek Czarnecki www.lookdigital.pl Take a look at other Kite Panorama





