Das Schloss Grodno liegt im nördlichen Teil der Sowie-Gerbirge, auf dem Gipfel des Berges Choina (450 ü. NN). Nach den traditionellen Sagen wurde es auf Anregung von Boleslaw dem Hochen im Jahre 1198 gebaut, und dann Ende des 18. Jhs von Bolko I ausgebaut. Es gehörte den Herzögen aus dem Jaworze-Świadnica-Herzogtum bis zum Jahre 1392. Nach dem Einschließen des Jaworze-Świdnica-Herzogtums in Tschechien war das Schloss das Eigentum von den tschechischen Könige, und dann befand es sich im Privatbesitz. Im 15. Jh. wohnten in dem Schloss Ritterfamilien, die sich oft mit der Räuberei beschäftigten. In den Jahren 1443-1450 war das Schloss eine Raubburg von Jerzy Puczek. Dann gehörte es u.a. der Familie von Czettritz, Christoph I Hoberg, Matthias von Logau, der Kaiser Rudolf II, Bernhard von Funfkirchen, Georg von Kuhl, Georg Hohenzollern-Sigmarinen und anderen. In der 2. Hälfte des 18. Jhs war es leer und nach und nach ruiniert. Im Jahre 1823 kaufte der Breslauer Professor Johann Gustaw Gottlieb Busching das zugrunde gehende Objekt und begann die Renovierungsarbeiten. Nach dem Krieg wurden die Arbeiten an der Sicherung der Burg wiederaufgenommen, und im Jahre 1965 wurde hier das Regionale Museum der Turistik (PTTK) eröffnet.






