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Czarnecki Ryszard

 

1981 - 1986

Studium an der Universität Wroclaw, Sekretär des Wissenschaftskreises der Historiker, Studentenvertreter im Rat der Philosophisch-Historischen Fakultät, Wähler bei der Wahl des Rektors, Vorsitzender der Untergrundorga-nisation: Unabhängiger Studentenverband (NZS) an der Universität Wrocław (1984-1986), Mitglied des geheimen dreiköpfigen Präsidiums des Landeskoordinationsausschusses des NSZ (1986-1987), Magisterarbeit über die polnisch-tschechisch-slowakischen Beziehungen

1986 / 1987

Tätigkeit im Archiwum Akt Nowych (Zentralarchiv) in Warschau und im "Solidarność"-Archiv

1987

Stipendiumsaufenthalt in Italien

1988 - 1990

Stipendiat der Jagiellonian Foundation und Grabowski-Stiftung, Journalist in "Dziennik Polski" in London, Zusammenarbeit mit "Kontakt" (Paris) i "Polska" (London)

1990

Mitbegründer der Pro-Patria-Stiftung, mit dem Ziel u.a. Sammlung der Mittel für die Sanierung der Sankt-Roch-Bastion aus dem 17. Jh. (Schwedische Invasion) auf Jasna Góra

1990 - 1991

Redaktionsleiter der Monatsschrift "Głos", stellvertretender Chefredakteur der Tageszeitung "Wiadomości Dnia", Chefredakteur der Tageszeitung "Dziennik Dolnośląski", Geschäftsführer des Verlages "NORPOL Press"

1991

Mitglied des Sejm (Abgeordneter der Wyborcza Akcja Katolicka (Katholische Wahlaktion) aus Wrocław - 12199 Stimmen), stellvertretender Vorsitzender des Kultur- und Massenmedien-ausschusses, Vorsitzender des Urheberrechtsunterausschusses, Vorsitzender der polnisch-italienischen Parlamentariergruppe

1991- 1993

Vertreter der Republik Polen bei der Parlamentarischen Versammlung der NATO

1992 - 1994

Mitglied der Liquidierungskommission "RSW"- "Prasa - Książka - Ruch"

1993 (Juni)

Stellvertretender Kulturminister in der Regierung von Hanna Suchocka

1993 (September)

Hervorragendes individuelles Ergebnis bei den Parlamentswahlen (7. Platz unter 14 Abgeordneten aus Wroclaw). Katholisches Wahlkomitee "Ojczyzna" scheitert leider an der "8"-"8% Hürde". Nach den Wahlen der erste entlassene Minister durch den Ministerpräsident Pawlak.

1993 (November)

Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden von Zjednoczenie Chrześcijańsko-Narodowe (Christlich-Nationales Bündnis)

1993 - 1997

Chef der katholischen Redaktion im TV-Sender Polsat

1994

Wahl zum Vorsitzenden von Zjednoczenie Chrześcijańsko-Narodowe, das Amt übernommen von Sejm-Marschall Wiesław Chrzanowski

1996

Rücktritt vom Vorsitz im Zjednoczenie Chrześcijańsko-Narodowe nach der verlorenen Präsidentschaftswahlen - der einzige, neben Andrzej Olechowski, freiwillige Rücktritt in der polnischen Politik

1996

Mitbegründer von der AWS Region Dolnośląski (Wahlaktion "Solidarność" - Niederschlesien)

1997- 1999

Stellvertretender Vorstand von WTS Atlas Wrocław (Speedway-Verein)

1997 (Mai)

Außenpolitik-Experte in der AWS

1997 (Oktober)

Sejm-Mitglied aus Wrocław von der AWS-Liste (über 37 100 Stimmen, 5. Platz auf der Liste - das beste AWS-Ergebnis in Wrocław, 12. im Land)

1997 (November)

Ernennung zum Minister-Vorsitzenden des Komitees der Europäischen Integration durch den Ministerpräsident Jerzy Buzek

1997 (Dezember)

Teilnahme, gemeinsam mit Ministerpräsident Jerzy Buzek, an dem Gipfeltreffen in Brüssel, während dessen Polen zu Verhandlungen über den EU-Beitritt eingeladen wurde

1998 (Januar)

Erstellung von detaillierten Bedingungen für die Verhandlungen zwischen Polen und der EU (Polen als Partner und nicht Kunde, Freizügigkeit der polnischen Arbeitnehmer in der ganzen EU, Beschränkung des Bodenverkaufes an Ausländer, volle Zahlungen für polnische Landwirte)

1998 - 2002

Vorsitzender des Rates "Cooperation Fund", einer für die Distribution der Mittel von der EU verantwortlichen Institution

1998 (Juli)

Entlassung vom Amt des Ministers-Vorsitzenden des Komitees der Europäischen Integration für unnachgiebige Haltung bei den Verhandlungen mit der EU

1998 (August) - 1999 (April)

Ausübung des Amtes Minister - Mitglied des Ministerrates, verantwortlich für die Informationspolitik über die EU in Polen

1999

Wahl zum Vorsitzenden des für Kontakte mit polnischen Bürgern im Ausland verantwortlichen Ausschusses im Sejm

1999 - 2001

Vertreter der Republik Polen bei der Parlamentarischen Versammlung der Westeuropäischen Union

1999 - 2001

Vorstand des Speedway-Klubs WTS Atlas Wrocław

1999 - 2001

Programmgeschäftsführer im Rundfunksender Polonia

1999 - 2002

Mitglied des Rates der Stiftung "Pomoc Polakom na Wschodzie" - einer Stiftung der polnischen Regierung für die polnische Minderheit im Osten

Seit 1999

Vorstand des unabhängigen Institutes für Europäische Studien und Recht

2000

Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden des Sejm-Ausschusses des Europarechtes

2002

Mitglied des Aufsichtsrates des Sportklubs WKS Śląsk Wrocław

Seit 2003

Berater beim Europäischen Zentrum der Businessförderung

Seit 2001

Wiederwahl zum stellvertretenden Vorstand von WTS Atlas Wrocław

2002

Kandidat für das Amt des Präsidenten vom Wrocław (4. Ergebnis unter 10 Kandidaten), Berater von Marschall Andrzej Lepper und Samoobrona in der Außenpolitik

2004

Wahl zum MdEP aus der Liste von Samoobrona (knapp 32000 Stimmen aus Niederschlesien und der Oppelner Wojwodschaft)

 

2009 Wahl zum MdEP aus der Liste von PiS

 

Geboren am 25.01.1963 in London
zwei Söhne: Przemyslaw Maksymilian oraz Bartosz Karol

 

http://www.ryszardczarnecki.pl

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