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Chojnik

 

Das Schloss Chojnik befindet sich auf dem Gipfel des Berges Chojnik in Karkonosze, auf der Höhe von 627 Meter ü. NN. Von der süd-östlichen Seite befindet sich ein 150 Meter langer Abgrund, das in das sog. Höllental abfällt. Das Schloss wurde von Bolko II dem Kleinen, den letzten unabhängigen Piastenherzog in Schlesien (das Enkelkind von Władysław Łokietek) in den 50er Jahren des 14. Jhs gebaut. Im Jahre 1364 ließ der Herzog das Schloss als Pfand Thimo von Colitz zurück. Dieser verkaufte seine Rechte dazu noch in demselben Jahr für 2 500 Prager Groschen dem tschechischen König Karol Luksemburski. Bolko aber kaufte bald das Schloss vom König. Nach dem Tode des Herzogs schenkte seine Frau Agnieszka Habsburska das Schloss Chojnik dem Ritter Gotsch Schaff, dem späteren Gründer einer der mächtigsten Familien in Schlesien - Schaffgotsch. Anfang des 15. Jhs schlug das Schloss ergebnisvoll die Angriffe der Hussiten auf Schlesien zurück. In der späteren Periode der Hussitenkämpfe gewannen die Besitzer einen schlechten Ruf bei den Raubrittern, da sie die Menschen aus der Gegend und die Kaufleute, die in Tschechen kommen wollten, gefangen genommen hatten. Während des Gewitters am 31. August 1675 verursachte ein Blitzschlag einen riesigen Brand. Das Feuer vernichtete komplett all die Bebauungen, ließ nur rauchende Trümmer. Niemand wollte das Schloss wiederaufbauen und es gibt jetzt nur Ruinen davon.

 

Das Schloss Chojnik Galerie

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 Autor der Bilder Marek Stepowicz

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