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Buzek Jerzy

 

Europäisches Parlament Präsident

 

Lebenslauf

Professor für Technische Wissenschaften, gesellschaftlicher Aktivist, Ministerpräsident der Republik Polen (1997-2001). Ehrendoktorwürde der Universitäten Dortmund, Seoul und Isparta sowie des Schlesischen Polytechnikums und des Polytechnikums Oppeln (Opole). Langjähriger Universitätsdozent in Oppeln (Opole), Gleiwitz (Gliwice) und Tschenstochau (Częstochowa), wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Gleiwitz (Gliwice). Wissenschaftliches Praktikum an der Universität Cambridge (1972). Vertreter Polens bei der Internationalen Energieagentur - Treibhausgas-Forschungsprogramm (1992-1997). Organisator und Vorsitzender eines internationalen Netzes von 19 Forschungseinrichtungen für Energie und Umweltschutz (1996). In den Jahren 2002-2004 Prorektor der Akademie Polonia in Tschenstochau (Częstochowie) und Mitbegründer der Polonia-Schule für Diplomatie. Autor von ca. 200 wissenschaftlichen Arbeiten, zahlreichen Einleitungen sowie drei Patenten auf dem Gebiet des Umweltschutzes, der Energetik und der Prozesstechnik.

 

Seit 1980 Mitglied der Unabhängigen selbstverwalteten Gewerkschaft Solidarność, Vorsitzender des ersten landesweiten Delegiertenkongresses der Solidarność 1981. Tätig in den geheimen Strukturen der Gewerkschaft nach 1981. Nach 1989 Vorsitz auch des IV., V. und VI. Kongresses der "Solidarność".

 

1997 Wahl als Abgeordneter in den Sejm der Republik Polen. Als Ministerpräsident der Republik Polen führte er Polen 1999 in die NATO, bereitete das Land auf die Integration in die Europäische Union vor (u. a. Dezentralisierung der Staatsgewalt - Stärkung der Rolle der Gebietskörperschaften). 1998 war er an der Aufnahme der Beitrittsverhandlungen beteiligt. Vertreter der Gesellschaftlichen Bewegung AWS (Bürgeraktion Solidarität) und Polens in der EVP-ED-Fraktion (1999).

 

2006 wurde er vom renommierten Monatsmagazin "Parliament Magazine" als bester Abgeordneter des Europäischen Parlaments in der Kategorie "Wissenschaftliche Forschung und Technologie" ausgezeichnet.

 

Im Jahr 2007 wurde er vom Präsidenten des Europäischen Parlaments, Hans-Gert Pöttering, anlässlich des 60. Jahrestags der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte mit der Statuette einer Friedenstaube geehrt.

 

source: www.europarl.europa.eu

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